Was ist eine XRechnung?
Die XRechnung ist der deutsche Standard für elektronische Rechnungen. Sie setzt die europäische Norm EN 16931 um. Die Datei ist reines XML, also für Software gedacht und nicht zum Lesen.
Der Vorteil: Die Buchhaltung des Empfängers liest Beträge, Steuersätze und Bankverbindung direkt aus der Datei. Niemand muss etwas abtippen.
Diese Angaben braucht die XRechnung
Neben den üblichen Pflichtangaben verlangt die XRechnung mehr. Das Blatt kennzeichnet diese Felder mit einem X.
- Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer als Ansprechpartner
- Die E-Mail-Adresse des Kunden
- Ihre IBAN
- Eine Käuferreferenz: bei Behörden die Leitweg-ID, sonst eine Bestellnummer. Ohne Angabe setzen wir die Rechnungsnummer ein.
Wann brauchen Sie eine XRechnung?
Bundesbehörden und die meisten Länder nehmen nur noch E-Rechnungen an. In der Regel ist das die XRechnung.
Unter Firmen gilt die E-Rechnungspflicht schrittweise bis 2028. Dort ist das ZUGFeRD-PDF oft praktischer, weil es zugleich ein lesbares PDF ist.
Häufige Fragen zur XRechnung
Ist die XRechnung von rechnungx gültig?
Wir prüfen die erzeugte Datei mit dem offiziellen Validator der KoSIT in der Konfiguration für XRechnung 3.0. Rechnungen mit Steuernummer, mit USt-IdNr. und von Kleinunternehmern bestehen diese Prüfung.
Was ist eine Leitweg-ID?
Die Leitweg-ID ist die Adresse einer Behörde für E-Rechnungen. Die Behörde nennt sie Ihnen mit dem Auftrag. Bei Firmenkunden lassen Sie das Feld leer.
Wie öffne ich eine XRechnung?
Eine XRechnung ist eine XML-Datei. Zum Ansehen eignen sich Buchhaltungsprogramme oder kostenlose Viewer wie der Visualisierer der KoSIT. Wenn Ihr Kunde die Rechnung auch lesen will, schicken Sie zusätzlich das PDF.
Wie reiche ich eine XRechnung bei einer Behörde ein?
Bund und Länder betreiben eigene Rechnungsportale für den Upload. Viele Kommunen akzeptieren die Datei auch per E-Mail. Die Behörde nennt Ihnen den Weg mit dem Auftrag.